Hallo Humo!

Ich hatte diese nette Lötrauchabsaugung jetzt schon des öfteren auf Chaos-Events gesehen und habe beschlossen mir auch einen zu bauen.

Nachdem ich mir die Anleitung angesehen habe war klar, so viel ist da gar nicht dran. Mir gefällt vor allem die Idee, dass die 12V einfach über USB-C mit USB-PD bezogen werden.

Im GitHub-Repo gibt’s sowohl eine Teileliste, als auch die SVG-Datei für den Lasercutter. Einen 120mm PC-Lüfter, Schrauben und einen Schalter hatte ich noch rumliegen, den Rest gibt’s günstig im Internet.

Das Cutten ging auch ohne Probleme, ich habe dazu 3mm HDF verwendet, welches wir im FabLab vorrätig hatten. Der Zusammenbau verlief dann, dank der bebilderten Anleitung, auch größtenteils reibungslos und allzuviel zu Löten gab’s dabei auch nicht. Das einzige was nicht so ganz gepasst hat waren die Schraubenlöcher für den Lüfter, aber der hat eh nicht viel Spiel und hält mit 2 Schrauben auch bombenfest.

Hier noch ein paar Bilder vom Resultat:

Ich bin begeistert und finde es großartig, dass das Design und alle nötigen Infos frei im Internet verfügbar und gut dokumentiert sind.

Wer das jetzt nachbauen will und evtl. nicht alles einzeln bestellen will und nicht eh schon die Hälfte daheim rumliegen hat kann auch alle Bauteile als fertigen Bausatz kaufen bei blinkyparts.

3. Hand improved

Beim Verlöten von Kabeln, oder auch ähnlichen Arbeiten, ist es manchmal hilfreich eine 3. Hand zu haben, da man meistens nicht Lötkolben, Lötzinn und die beiden zu verlötenden Teile gleichzeitig halten kann. Und weil nicht immer jemand in der Nähe ist der einem eine Hand leihen kann gibt es praktischerweise auch (3.) Hände zu kaufen, ich meine natürlich diese hier 😀

Ein kleiner Tipp, falls ihr auch öfter eine 3. Hand verwendet und auch schon manchmal Abdrücke der Krokodilklemmen bemerkt habt: Einfach Schrumpfschläuche über die Klemmen stülpen und schon beißen sie nicht mehr so in Kabelummantelungen, oder hinterlassen Kratzer auf irgendwelchen Boards oder so 🙂

Beispielbild: ein Arduino und ein Kabel in der Klemme
Beispielbild: ein Arduino und ein Kabel in der Klemme

Erste Versuche im SMD-Löten …

… oder wie man die LEDs seiner Tastatur tauscht

Ich habe an meinem Desktop eine Cherry Evolution Stream XT und bin damit auch ziemlich zufrieden. Mir gefallen die, von Notebooks bekannten, flachen Tasten mit kurzem Tastenhub.

Als ich gesehen habe, dass Cherry einen Nachfolger auf den Markt gebracht hat, die Stream 3.0, war ich natürlich recht interessiert was sich denn geändert hat. Kurzum, nicht allzu viel, aber eine Kleinigkeit gefiel mir richtig gut. Die Status-LEDs sind jetzt blau statt orange.

Da kam in mir das Haben-Will-Gefühl auf. Aber nur deshalb eine neue Tastatur kaufen kam nicht in den Sinn, das sind ja schließlich nur LEDs, die muss man doch sicher irgendwie wechseln können. Also habe ich die Tastatur mal aufgeschraubt um zu sehen wie die LEDs hier genau aussehen und was ich hier für Möglichkeiten habe diese zu wechseln.

Die LEDs haben eine SMD-Bauweise, damit habe ich zwar vorher noch nie gearbeitet, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal.

Ich informierte mich also was es da zu beachten gibt, Gehäusegröße, Spannung, … und bestellte dann einen Streifen blaue LEDs 🙂

Das Löten an sich ging zwar nicht ganz so einfach von der Hand wie mit einer Lochrasterplatine, aber nachdem die erste LED dran war und funktionierte habe ich die anderen zwei auch noch geschaft, das Ergebnis kann sich sehen lassen wie ich finde 🙂

aIMG_20151219_124317aIMG_20151219_125708PS: Zwei Fliegen mit einer Klappe: Bisher waren die LEDs nicht so gut sichtbar, wenn man nicht direkt von oben auf die Tastatur gesehen hat. Mit den blauen LEDs hat sich das auch erledigt, vermutlich sind die einfach ein bisschen heller und strahlen weiter aus der Versenkung herauf.aIMG_20151219_125739